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Herzlichen Glückwunsch!

Vor 40 Jahren

Schulischer Unterricht länger erkrankter Schüler besonders in Düsseldorfer Krankenhäusern war bis Februar 1976 vom guten Willen einzelner Lehrer und Schulen abhängig. Dies änderte sich erstmals grundlegend als die Schule für Lernbehinderte Ritterstraße 1976 durch das Schulamt Düsseldorf den Auftrag bekam, in Düsseldorfer Krankenhäusern die schulische Betreuung längerfristig erkrankter Schüler zu übernehmen. Zunächst nur mit den Lernmitteln der Schule für Lernbehinderte ausgestattet, begann der Unterricht in der Universitätsklinik Düsseldorf und der Kaiserswerther Diakonie. Schon bald zeigte sich, dass die Schule für Lernbehinderte ihrem Auftrag mit ihren Schulstrukturen und ihren pädagogischen Materialien nicht gerecht werden konnte. Die Stadt Düsseldorf richtete 1977 eine eigenständige Krankenhausschule ein. Diese konnte nun erstmals dem Auftrag der schulischen Versorgung kranker Schüler weitergehend gerecht werden.


Der damalige Auftrag hieß:

  • kranke Schüler am (Unterrichts-) Leben teilnehmen zu lassen
  • in Ausnahmesituationen den normalen Alltag weitgehend zu erhalten
  • Ressourcen der Schüler zu erhalten und zu erweitern
  • Anschluss an den Unterricht der Heimatschule zu halten
  • einen schulischen Tagesrhythmus strukturiert aufrecht zu halten
  • Schulabschlüsse zu ermöglichen
  • die Bildung der Schüler zu erweitern
  • die Schüler trotz Krankheit ihre Fähigkeiten positiv erleben zu lassen
  • von schweren Krankheiten abzulenken
  • neue schulische Orientierungen zu geben, u. v. m.

Die Qualität der Erfüllung dieses Auftrages hat sich durch jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit kranken Schülern bewährt und weiterentwickelt. (aus "Schule und Klinik", Reiner Rotthaus, S. 12/13)


Heute

Den selbst formulierten Auftrag der Alfred-Adler-Schule finden Sie im Leitbild des ständig überarbeiteten Schulprogramms oder in der oberen Navigatonsleiste unter "Identität".